Unterschiedliche Modalitäten für Studienplatzklagen je nach Bundesland!

Die Fristen und Modalitäten einer Studienplatzklage sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Daher ist es von großer Bedeutung, die landesrechtlichen Besonderheiten des Bundeslandes zu kennen, in dem ein Studienplatzklageverfahren durchgeführt werden soll bzw. in dem sich die Universität befindet.
Landesspezifische Regelungen können unter anderem einen Einfluss auf Bewerbungsfristen, auf formale Anforderungen einer Studienplatzklage sowie auf die geplante bzw. vorgesehene Dauer der einzelnen Verfahrensschritte haben. Bedeutende Unterschiede gibt es insbesondere bei den Vergabekriterien der jeweiligen Verwaltungsgerichte, wenn bislang nicht offengelegte Studienkapazitäten entdeckt werden.
In Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind die Zulassungsanträge bis spätestens 15. Juli für das Wintersemester und bis spätestens 15. Januar für das Sommersemester des jeweiligen Jahres einzureichen. Im Gegensatz dazu gelten in anderen Bundesländern spätere bzw. keinerlei Fristen.
Weiterhin ist in einigen Bundesländern für die jeweiligen Universitäten eine Hochschulstart-Bewerbung notwendig, damit die Aussicht auf einen Studienplatz im Rahmen eines Studienplatzklageverfahrens bestehen bleibt.

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